The Imaging Source DFK 41AU02 - eine ideale Kamera zur routinemäßigen Dokumentation des mikroskopischen Bildes
Die DFK 41AU02 im Einsatz Im Lieferumfang der DFK 41AU02 befindet sich mit dem Programm IC Capture bereits eine vollwertige Software zum Einsatz mit der Kamera. Alle Parameter (Belichtungszeit, Weißabgleich, ...) können direkt aus diesem Programm heraus eingestellt werden. Das nachfolgende Bild zeigt die DFK 41AU02 zusammen mit IC Capture im Einsatz.
Aus der Perspektive der DFK 41AU02 übernimmt das Mikroskop zusammen mit dem C-Mount-Adapter die Rolle des Kameraobjektivs. Wie groß ist nun aber der Bildausschnitt, den der Sensor der Kamera aufnimmt? Hierzu muss man wissen, dass der 1/2"-Sensor der DFK 41AU02 gerade einmal 6.4x4.8mm misst (Diagonale: 8mm). Projiziert man nun das mikroskopische Zwischenbild direkt auf diesen Sensor, so wird durch die Kamera nur ein sehr kleiner Bereich dieses Zwischenbildes erfasst. Im Vergleich zum durch das Okular sichtbaren Bild wird eine derartige Adaption fast immer einen zu kleinen Bildausschnitt erfassen. Deshalb werden in der Regel C-Mount-Adapter eingesetzt, die das Zwischenbild verkleinert auf den Sensor projizieren. Die nachfolgende Darstellung kann Ihnen bei der Auswahl des richtigen C-Mount-Adapters eine wichtige Hilfestellung bieten. Sie benötigen hierzu die so genannte Sehfeldzahl Ihres Okulares. Diese ist - zumindest bei den größeren Herstellern - neben der Vergrößerung auf dem Okular angegeben.
Wie Sie an der obigen Darstellung erkennen können wird häufig ein Vergrößerungsfaktor 0.5x die besten Resultate liefern. Je nach Aufgabestellung können jedoch auch andere Faktoren empfehlenswert sein.
Beispielaufnahmen mit der DFK 41AU02 Nachfolgend finden sich einige mit der DFK 41AU02 erstellte Aufnahmen. Die Bilder wurden jeweils ohne weitere Bearbeitung von der ursprünglichen Originalaufnahme (Auflösung 1280x960 Pixel) auf 640x480 Pixel verkleinert. Daneben finden sich hinter den Lupensymbolen noch Links auf die unbearbeitete Originalaufnahme und ein Link auf eine bearbeitete, bzw. optimierte Version. Die Optimierung bei diesen Bildern besteht aus einem leichten Nachschärfen und ggf. einer geringen Veränderung der Gradationskurve.
Bereits völlig ohne weitere Bearbeitung werden sehr gute Resultate erzielt. Die Kamera liefert sichtbar rauscharme Bilder und ist in der Lage auch einen größeren Kontrastumfang im Präparat zu bewältigen. Derart überzeugende Resultate sind mit vielen anderen Kameras nicht zu erreichen. Insbesondere die mehr oder weniger billgen Kameras mit CMOS-Sensoren liefern hier regelmäßig wesentlich schlechtere und bisweilen schlicht unbrauchbare Resultate.
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